CDU OB-Kandidat im Irrgarten: Was will Seidensticker eigentlich?

Jusos Wiesbaden attestieren Seidensticker Entscheidungsschwäche

Eberhard Seidensticker, OB-Kandidat der CDU, zieht beim Neujahrsempfang der Frauen Union seine Rücktrittsforderung an den CDU-Parteivorsitzenden Oliver Franz zurück. „Dieses Hin und Her hinterlässt nur verwirrte Mienen. Das Amt des Oberbürgermeisters erfordert den Mut zur Entscheidung, dieser fehlt Seidensticker offensichtlich. Noch keine zwei Monate ist es her, da verlangte Seidensticker den Rücktritt von Bürgermeister Dr. Oliver Franz als Parteivorsitzenden. Während er vor zwei Wochen den Rücktritt erneut forderte, seien nun plötzlich alle Bedenken ausgeräumt – obwohl sich an der Lage nichts geändert hat – die Vorwürfe der illegalen Parteifinanzierung gegenüber Franz bestehen weiterhin“, sagt Halil Siabanoglou, Vorsitzender der Jusos Wiesbaden. „Der 52-jährige Seidensticker leitet einen Handwerksbetrieb. Von politischem Handwerk scheint er offenbar wenig zu verstehen. Weder kennt er Politik, noch kennt er die Verwaltung. so Siabanoglou.

„Man wundert sich schon über die Entscheidungsschwäche des OB-Kandidaten. Zweimal fordert er den Rücktritt des CDU-Parteivorsitzenden Oliver Franz und gibt dann klein bei. Er zeigt sich jetzt schon schwach, wie ein Fähnchen im Wind. Keine gute Ausgangslage für jemanden, der die Landeshauptstadt in den nächsten sechs Jahren führen will.“, konstatiert der Juso-Vorsitzende Halil Siabanoglou. „Seidensticker beschäftigt sich nur mit der Wiesbadener Chaos-CDU. Irgendwelche Zukunftspläne für Wiesbaden? Fehlanzeige! Von Seidensticker hörte man bis jetzt nur zahnlose Forderungen zur Personalpolitik seiner Partei“, so Siabanoglou weiter.

„Dass Seidensticker sich erst jetzt von Lorenz distanziert, kommt zu spät. Gerade, da Lorenz‘ politische Weggefährtin Hinninger das bis heute verweigert“, so der Juso-Vorsitzende Mit dem Rückzug von Bernhard Lorenz als Fraktionsvorsitzender sei auch der Prozess der Erneuerung der CDU noch nicht beendet. „Lorenz ist nicht nur noch Mitglied der Fraktion, sondern sitzt weiterhin in 16 Aufsichtsräten der Stadt“, erklärt Siabanoglou abschließend.

 

 

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