„Danke für nichts, Herr Lorz!“

Die Jusos Wiesbaden fordern eine Aufhebung des Kooperationsverbotes.

Das Festhalten am Kooperationsverbot von Kultusminister Lorz ist überholt. Dem Bund muss erlaubt sein, Geld in die Schulen zu investieren. Silas Gottwald und Awa Yavari sind sauer; sauer auf „ihren“ Kultusminister. „Wenn Alexander Lorz sagt, dass sich das Kooperationsverbot bewährt hat, dann ist er entweder seit Jahren in keiner Schule mehr gewesen oder genießt sein letztes Jahr im Amt“, so die Juso-Vorsitzenden. Gerne würde Gottwald mehr Engagement und Geld in Wiesbadener Schulen sehen: „Das geht aber nicht. Nicht nur, weil das Land der Stadt kaum Spielräume bei wichtigen Investitionen in Schulen gewährt, sondern auch, weil durch das Kooperationsverbot der Bund nicht investieren darf.“

Die Schulen verkommen von außen und innen. Auch wichtige, richtungsweisende Entscheidungen werden nicht konsequent angegangen. „Digitalisierung? Mehr Einfluss von Schülerinnen und Schülern? Neue, moderne Lernpläne? Ganztagsschulen? All diese Punkte sind für die Schule und jene, die darin lernen und lehren, im 21. Jahrhundert wichtig. Wenn das Land nichts investieren kann oder will, der Bund aber das Geld hat, ist es sträflich, es nicht anzunehmen. Das scheint beim Kultusminister nicht anzukommen“, so Yavari.

Die Jusos fordern, die 95 Thesen der Landesschülervertretung ernst zu nehmen und mehr in Bildung zu investieren. Auch die Lehrerausbildung sowie eine gerechtere Bezahlung von Grundschullehrerinnen und –lehrern müssen dringend reformiert werden.

 

 

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