Eiszeit muss auf dem Warmen Damm bleiben

Eiszeit muss auf dem Warmen Damm bleiben

Die SPD-Jugendorganisation spricht sich für den Erhalt der ESWE-Eiszeit auf dem Warmen Damm aus.

„Die Eiszeit ist ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt in Wiesbaden und eine feste Größe im Wiesbadener Veranstaltungskalender. Die Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen in Wiesbaden sind schon heute unzureichend. Wir können es uns in Wiesbaden nicht leisten, noch mehr Veranstaltungen und noch mehr Orte für junge Menschen zu verlieren“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Jusos Wiesbaden, Katharina Euler.

Gerade die letzte Jugendbefragung 2017 zeigte, dass viele Jugendliche mit der Freizeitsituation vor Ort nur mäßig zufrieden sind (34 % sind zufrieden, 17 % unzufrieden, 42 % geben ein gemischtes Urteil ab). „Die Verlegung der Eiszeit irgendwo ins Abseits oder gar ihr Ende, wäre ein schwerer Schlag für alle jungen Menschen in Wiesbaden“, hebt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation hervor.

Die Verlegung der Eiszeit auf das Dern’sche Gelände, sei auch keine gangbare Lösung, so Katharina Euler: „Der Platz in Wiesbaden ist nun mal begrenzt, wenn wir Wochenmarkt, Sternschnuppenmarkt und die Eiszeit nicht übereinander stapeln wollen, ist diese Verlegung nicht sinnvoll.“. Außerdem dürfe man die Veranstaltung nicht isoliert betrachten, sondern als Teil eines winterlichen Veranstaltungsensembles. Die Eiszeit, der Sternschnuppenmarkt und auch die Winterstubb ergänzten und beförderten einander.

„Uns ist klar, dass die Ökobilanz von Eislaufbahnen nicht optimal ist. Die Klimafrage hängt aber nicht von einer Eislaufbahn ab, sondern von der Frage, ob wir es schaffen bis 2035 alle städtischen Verwaltungs-und Schulgebäude klimaneutral zu sanieren, ob wir die Anzahl der Solarkraftanlagen in Wiesbaden steigern können und ob wir die Energie- und Ressourceneffizienz in der Wiesbadener Wirtschaft erhöhen können“, schließt die stellvertretende Juso-Vorsitzende.

 

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