Jusos fordern weitere Stärkung des Radverkehrs

Jungsozialisten wollen mehr Radwege, mehr Fahrradstraßen und mehr Fahrradstellplätze

Die Stadt Wiesbaden hat bei der neusten „Fahrradklima“-Umfrage des ADFC erneut den letzten Platz belegt. „Das Ergebnis ist wieder einmal eine Blamage für die Landeshauptstadt. Das zeigt, dass das grüne Verkehrsdezernat sich nicht ernst genug für die Wiesbadener Radfahrerinnen und Radfahrer einsetzt. Für einen attraktiveren Radverkehr brauchen wir eine klare bauliche Trennung von Radwegen und anderen Fahrspuren, wir brauchen mehr Fahrradstellplätze und wir brauchen Radschnellwege in unsere Nachbargemeinden. Nur so können wir den letzten Platz hinter uns lassen“, bekräftigt der Juso-Vorsitzende Fabian Pflume.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Ausweisung gemeinsamer Bus- und Radspuren, wie von Verkehrsdezernent Andreas Kowol hauptsächlich vorgesehen. Bus- und Radverkehr seien im Geschwindigkeitsprofil zu unterschiedlich, denn ein Fahrradfahrer sei häufig nur mit 20 km/h unterwegs, der Bus aber mit bis zu 50 km/h.

„Unser Ziel ist es, dass alle Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben sicher und schnell mit dem Rad zur Schule, zu Freunden und zum Sport zu kommen. Niemand auf dem Fahrrad soll sich mehr vor dem Wiesbadener Verkehr fürchten müssen“, ergänzt die stellvertretende Juso-Vorsitzende Katharina Euler.

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